Fallbeispiele

In ihren Grundsätzen setzte sich die IPA zum Ziel, den Umgang mit den „natürlichen Hilfsquellen“ nachhaltig zu gestalten. 1953 gegründet war ihr Themenspektrum geprägt von den politischen und ökologischen Konflikten ihrer Zeit.

Der rasante Wiederaufbau und das Wirtschaftswachstum der 1950er Jahre gingen zu Lasten von Luft- und Wasserqualität und erhöhten den Nutzungsdruck auf die Landschaft. Neue technische Entwicklungen veränderten die Lärmbelastung im öffentlichen Raum. Kernforschung war der Bundesrepublik bis zur Erlangung der Souveränität 1955 weitestgehend verboten und der Anschluss an die internationale Forschung auch aus Sicht der IPA von großer politischer Bedeutung.

Bei ihren Lösungsansätzen suchte die IPA immer einen Ausgleich ökologischer, ökonomischer und sozialer Interessen. Ziel war eine strukturelle Verankerung ihrer Nachhaltigkeitsideen. Gesetze und Verordnungen waren ihr Werkzeug.