Akteure

Die Interparlamentarische Arbeitsgemeinschaft IPA war ein Zusammenschluss von Abgeordneten des Bundestages, der deutschen Länderparlamente und seit 1979 auch von deutschen Abgeordneten des Europaparlaments. Ziel der Mitglieder war es, die Idee einer nachhaltigen Politik in die Parlamente zu tragen und hierfür über Partei-, Fraktions- und Parlamentsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten.

Bereits ein Jahr nach Gründung der IPA war die Zahl ihrer Mitglieder von knapp über 70 auf 184 gestiegen, in den 1960er Jahren wuchs sie auf über 300 an. Auch als der Frauenanteil in den Parlamenten anstieg, blieb die IPA ein weitgehend männlich geprägter Zusammenschluss.

Nicht alle Mitglieder waren aktiv in der IPA tätig. Manche nutzten sie lediglich als Netzwerk und Informationsdienstleister. Oft übernahmen sie jedoch die inhaltlichen Diskussionen der IPA in ihren politischen Alltag und wurden so zu wertvollen IPA-Botschaftern. Hierzu zählen viele politische Größen, wie Eugen Gerstenmaier, Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl oder Hildegard Hamm-Brücher.

Andere Mitglieder prägten die IPA entscheidend und blieben ihr auch nach ihrer aktiven Zeit im Parlament verbunden. Fünf der frühen Akteure stellen wir hier vor.