Hans Dichgans

Von 1969 bis 1972 war Hans Dichgans stellvertretender Vorsitzender der IPA. Eines seiner Anliegen war der Kampf gegen den Fluglärm, von dem er persönlich betroffen war. Er wohnte in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens und war als Vorsitzender der dortigen CDU-Bezirksgruppe in die Debatten um dessen Ausbau eingebunden.

 Dichgans wurde 1907 in Wuppertal geboren. Er studierte Rechts­wissenschaften und promovierte 1929. In den 1930er Jahren arbeitete Dichgans bei der Osthilfe Stettin und der Reichsbahn­direktion Wuppertal. Von 1938 bis 1945 leitete er das Eisenreferat beim Reichskommissar für Preisbildung. Seit 1952 war er in unter­schiedlichen führenden Funktionen bei der Wirtschafts-Vereinigung Eisen- und Stahlindustrie tätig. Dichgans war Mitglied des EU-Parlaments und von 1957 bis 1962 Mitglied des Beratenden Aus­schusses bei der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Von 1961 bis 1972 gehörte Dichgans der CDU-Bundestagsfraktion an.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag war er zwei Jahre lang Mitglied des Beratenden Ausschusses der Montanunion und übernahm 1974 vertretungsweise die Geschäftsführung beim Bundesverband der Deutschen Industrie. Hans Dichgans starb 1980 in Düsseldorf.