Die Sammlung - China

 

Steine , Ning Fucheng (1892-1966), Drei Albumblätter aus einem achtteiligen Album, Tusche und Farben auf Papier, je 33, 4 cm x 33, 4 cm, Signatur: Fucheng, Künstlersiegel: Ning Gong, China, zwischen 1960 und 1966, Ankauf aus Mitteln des Fördererkreises sowie von Karen und Leon J. Wender, New York, Inv. Nr. A 97, 9Steine , Ning Fucheng (1892-1966), Drei Albumblätter aus einem achtteiligen Album, Tusche und Farben auf Papier, je 33, 4 cm x 33, 4 cm, Signatur: Fucheng, Künstlersiegel: Ning Gong, China, zwischen 1960 und 1966, Ankauf aus Mitteln des Fördererkreises sowie von Karen und Leon J. Wender, New York, Inv. Nr. A 97, 9Steine , Ning Fucheng (1892-1966), Drei Albumblätter aus einem achtteiligen Album, Tusche und Farben auf Papier, je 33, 4 cm x 33, 4 cm, Signatur: Fucheng, Künstlersiegel: Ning Gong, China, zwischen 1960 und 1966, Ankauf aus Mitteln des Fördererkreises sowie von Karen und Leon J. Wender, New York, Inv. Nr. A 97, 9  

Steine , Ning Fucheng (1892-1966), Drei Albumblätter aus einem achtteiligen Album, Tusche und Farben auf Papier, je 33, 4 cm x 33, 4 cm, Signatur: Fucheng, Künstlersiegel: Ning Gong, China, zwischen 1960 und 1966, Ankauf aus Mitteln des Fördererkreises sowie von Karen und Leon J. Wender, New York, Inv. Nr. A 97, 9

 

Wie sein Landsmann Gao Qipei (1672-1734), dessen Einfluß in Ning Fuchengs Werk zu spüren ist, malte Ning teilweise mit den Fingern. Wenn er Pinsel benutzte, experimentierte er mit der Stärke und Länge der Pinselhaare, so daß seine Bilder - wie die von ihm selbst geschnittenen Siegel - einen individualistischen und expressiven Ausdruck gewinnen.

In diesem Album gilt das besondere Interesse Nings der Charakterisierung von Steinen. Als Kondensat kosmischer Kräfte haben Steine unterschiedlichster Göße und Form in der chinesischen Kultur seit jeher einen hohen Stellenwert. Nicht nur im Garten, sondern auch im Studierzimmer des Literaten wurden bizarr geformte, charaktervolle Steine aufgestellt, wobei die Zerklüftungen, Höhlen und Aussparungen eine ebenso wichtige Rolle spielten, wie die tatsächliche Materie des Steins. Diese auf Sockeln präsentierten Miniaturlandschaften galten als pars pro toto für eine kosmische Landschaft, von der sich der Literat inspirieren ließ. Die mit dem Pinsel oder dem Finger ausgeführten Porträts der Steine von Ning Fucheng können somit als Repäsentanten realer oder erdachter Landschaften verstanden werden.

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