Die Sammlung - China

 

Lotos im Wind;  

Lotos im Wind;
Hängerolle, Yuan-Dynastie, 13.-14. Jh.

Rote und weiße Lotosblüten und großflächige Blätter auf schlanken, langen Stielen bewegen sich sanft im Wind. Der Lotos ist ein Symbol der reinen Buddhanatur: Ähnlich wie der historische Buddha, der in diese Welt geboren wurde, erhebt sich der Lotos in vollkommener Reinheit aus dem schlammigen Wasser, das die Welt der Vergänglichkeit und der Illusionen symbolisiert. Aufgrund der religiösen Bedeutung des Motivs sind Lotosbilder dieser Art meist aus dem Besitz buddhistischer Tempel in Japan überliefert. Die monumentale Hängerolle der Kölner Sammlung zählt zu den größter bekannten Lotosbildern und wird einem der professionellen Malateliers der südchinesischen Stadt Piling (Provinz Jiangsu) zugeschrieben. Die Ähnlichkeit mit einem Lotosbild im Tempel Horyu-ji bei Nara, das von manchen Wissenschaftlern für japanisch gehalten wird, ermöglicht auch eine Zuschreibung nach Japan, in die späte Kamakura-Zeit (frühes 14. Jh.).

Anbieterkennzeichnung: Ralf Dank, Im Dau 3, 50678 Köln, Fax (0221) 9520463, e-mail: dank@artcontent.de. Realisation: Redaktionsbüro Dank
Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © RBA Köln
Ferner liegen einige Bildrechte bei der VG Bild-Kunst Bonn.

Sammlungsschwerpunkte

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Gold- und Silber-
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Lotusbilder

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