Ausstellungen

ART COLOGNE 1967-2016

Die Erste aller Kunstmessen

14.04. – 17.04.2016 auf der ART COLOGNE, Passage 3/11
25.04. – 02.09.2016 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Vor 50 Jahren, 1966, hatten die beiden Kölner Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner die Idee, eine Art ‚documenta‘ für den damals darbenden deutschen Kunsthandel zu veranstalten, eine Verkaufsausstellung, die für einige Tage im Jahr alle fortschrittlichen Galerien an einem Ort versammeln, dem Publikum einen Überblick über das gesamte aktuelle Kunstangebot verschaffen und zugleich die Möglichkeit bieten sollte, an Ort und Stelle zu kaufen. Ein weiteres Ziel war die langfristige Förderung des deutschen Künstlernachwuchses und seine Platzierung auf dem internationalen Markt. Das alles ist ihnen in einem Maße gelungen, wie sie selbst es damals kaum für möglich gehalten hätten, und ihre Erfindung hat Geschichte gemacht. Die Geschichte der ART COLOGNE war nicht nur prägend für wesentliche Entwicklungen in der Geschichte des internationalen Kunsthandels, sondern in der internationalen Kunstgeschichte schlechthin.

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Wie die Pop Art nach Deutschland kam

15.04. – 19.04.2015 auf der ART COLOGNE, Passage 3/11
04.05. – 28.08.2015 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Bild- und Textdokumenten lässt das ZADIK die ersten zehn Jahre der Pop Art in Deutschland Revue passieren. 1963 war hier in vielen Fällen das Schlüsseldatum des Erstkontakts. Gerhard Richter, Sigmar Polke, Konrad Lueg und Manfred Kuttner setzten sich in ihrer Kaiserstraßenausstellung mit der zunächst überwiegend aus amerikanischen Kunstzeitschriften bekannten Bewegung auseinander. Im selben Jahr flog ein ganzes Flugzeug voller Galeristen, darunter Schmela und Zwirner, Kuratoren und Kritikern nach New York, und man besuchte Ateliers und knüpfte erste Geschäftsbeziehungen an. Trotz polemischer Kritiken traf die Pop Art in Europa und vor allem in Deutschland, auf eine weit offenere Rezeption als in Amerika.

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Galeriehaus Köln, Lindenstraße 18-22

Bild- und Textdokumente zu Deutschlands erster "Galerien-WG". Galerien: Friedrich, Onnasch, Neuendorf, Müller, Ricke, M.E. Thelen, Wilbrand

Eröffnung: Freitag, 14.11.2014, 19 Uhr
15.11.2014 – 27.03.2015 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Die Ausstellung im ZADIK zeigt in vielen Fotos und Dokumenten anschaulich die wegweisenden Ausstellungen oder Ereignisse, u.a. die "Singing Sculpture" des Künstlerduos Gilbert & George bei Heiner Friedrich, James Rosenquists Nebelraum "Slush Thrust" bei Rolf Ricke, die Environments mit Gipsfiguren von Georg Segal oder die aus Trödel- und Fundstücken bestehenden großen Assemblagen von Edward Kienholz bei Reinhard Onnasch.

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Kasper König - The Formative Years

09.04. – 13.04.2014 auf der ART COLOGNE, Halle 11.2, Stand E 40
28.04. – 01.08.2014 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Im August 2012 übergab Kasper König dem ZADIK sein wertvolles Privatarchiv und damit einen einzigartigen Quellenfundus eines der wichtigsten Protagonisten der internationalen Kunstentwicklung seit den 1960er Jahren. Die Sonderschau auf der ART COLOGNE gewährt der Öffentlichkeit nun einen ersten Einblick in die Archivalien, die auf fünfzig Regalmetern des ZADIK lagern. Aus der Fülle des Bestandes lässt eine konzentrierte Auslese an Bild- und Textdokumenten der Jahre 1962 bis 1979 anschaulich nachvollziehen, über welche Stationen Kasper König zu der Persönlichkeit wurde, als die man ihn heute kennt.

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Von Köln nach New York und zurück

Fotografien von Caroline Nathusius aus der Kunstszene der 90er Jahre

28.11.2013 – 21.03.2014 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

In rund 300 Fotos, aus einem Fundus von ca. 4.500 Fotonegativen, die sie im Mai 2012 dem ZADIK übergeben hat, lässt Caroline Nathusius das Jahrzehnt der zum Teil in harter sozialer Kneipenarbeit erwirtschafteten künstlerischen Selbstreflexivität, der Kontextkunst und Institutionskritik wieder lebendig werden. Diese erste Ausstellung ihrer Fotos, bereichert um einige weitere Memorabilien, konzentriert sich auf zahlreiche Schauplätze in Köln und New York, wo Caroline Nathusius fast zu gleichen Teilen das Jahrzehnt als Ausstellungsmacherin und Chronistin ihrer Zeit verbracht hat.

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Galerie Heiner Friedrich

München, Köln, New York, 1963 – 1980

19.04. – 22.04.2013 auf der ART COLOGNE, Halle 11.2, Stand D 40–42
29.04. – 31.10.2013 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

In Giottos Arenakapelle in Padua hatte der neunzehnjährige Heiner Friedrich (*14.4.1938) sein entscheidendes künstlerisches Schlüsselerlebnis, das später auch zum Leitmotiv der von ihm mit begründeten Dia Art Foundation werden sollte: ein Künstler, ein Raum - für immer. Seine Begeisterung für die Kunst teilte Friedrich mit seiner Frau Six und mit einem weiteren Enthusiasten, den Six Friedrich im Fasching 1963 kennen gelernt hatte: Franz Dahlem. Zu dritt eröffneten sie am 23. Juli 1963 in der Münchener Maximilianstraße 15 die Galerie "Friedrich und Dahlem".

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Genius loci.

Wolfgang Hahns WC-Kabinett.

06.12.2012 – 29.03.2013 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln
19.04. – 22.04.2013 auf der ART COLOGNE, Halle 11.2, Stand D 40–42

Walther König nannte die Gästetoilette im Hause Hahn in der Koppensteinstrasse in Köln-Lindenthal "einen der schönsten Orte Kölns". In diesem Örtchen hatten der Hausherr Wolfgang Hahn (1924–1987) - Gemälderestaurator am Wallraf-Richartz-Museum, später auch am Museum Ludwig und einer der bedeutendsten Kunstsammler seiner Zeit - und seine Gattin Hildegard Hahn in Anlehnung an die Erfindung ihres guten Freundes Daniel Spoerri eine Art Musée sentimental eingerichtet.

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Konsequent - Konstruktiv - Konkret

17.04. – 22.04.2012 auf der ART COLOGNE, Halle 11.2, D40–42
30.04. – 29.06.2012 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Geboren aus den Avantgardebewegungen der konstruktiven Abstraktion nach 1910, 1924 von Theo van Doesburg als konkrete Kunst getauft, 1930 im Manifest der Gruppe 'Art concret' weiter definiert und sich nach dem Zweiten Weltkrieg programmatisch weiter ausdifferenzierend, hat sich die konkrete Kunst in immer wieder neuen Ausprägungen aktualisiert. Kein anderes modernes Kunstprogramm hat wie sie bereits ein ganzes Jahrhundert umfasst und hat bis heute so konstant in der Gunst der öffentlichen und privaten Sammlungen und des Kunstmarktes gestanden, wie die konstruktiv konkrete Kunst.

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Allan Kaprow in Deutschland

Wärme- und Kälteeinheiten

12.04. – 17.04.2011 auf der ART COLOGNE, Halle 11.2, Stand D40
25.04. – 01.07.2011 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

In den 1970er Jahren zersägte ein deutsches Kunstpublikum Kanthölzer und goss den Staub zu neuen Balken, baute Mauern aus Steinen und Marmeladenbroten, unternahm am Rheinufer eine Regenwanderung unter einer Plastikplane oder setzte den Körper heißen und kalten Temperaturen aus. Angeregt wurde es durch die Aktionen des amerikanischen Künstlers Allan Kaprow, der Kunst aus ihren traditionellen Grenzen in den Alltag hinausführte und die Zuschauenden zur Teilnahme aufforderte. Kaprow, der als 'Vater' des Happening in die Kunstgeschichte einging, realisierte während des nächsten Jahrzehnts weit mehr als zwanzig Projekte und Ausstellungen in Deutschland und fand vor allem in der lebendigen Kunstszene im Westen des Landes einen Ausgangspunkt zur Verbreitung seiner lebensnahen Kunstidee in Europa.

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Herzlich, Ihr Max

Künstlerpost aus den Beständen des ZADIK

17.11. – 21.11.2010 auf der Cologne Fine Art & Antiques, Halle 11.2, Stand F1
29.11.2010 – 31.03.2011 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Zur Cologne Fine Art 2010 zeigte das ZADIK unter dem Titel "Herzlich, Ihr Max" (Max Ernst) eine Kabinettausstellung der schönsten Künstlerbriefe aus seinen Beständen. Präsentiert wurden inhaltlich wie optisch originelle Autographen bildender Künstler von internationalem Rang. Briefe von Ewald Mataré, Georg Meistermann, Emil Schumacher, K. O. Götz, Bernard Schultze oder Ernst Wilhelm Nay lassen die Zeit der Nachkriegs-Avantgarde wieder lebendig werden.

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Am Anfang war das Informel

20.04. – 25.04.2010 auf der ART Cologne, Halle 11.2, Stand D40
03.05. – 30.07.2010 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

"Malen auf Asche und Ruinen", so umschrieb Jaroslaw Serpan, einer der Begründer des Informel, die historische Ausgangssituation dieser europäischen Kunstbewegung der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ihren Namen prägte der französische Kunstkritiker und Ausstellungskurator Michel Tapié in seinem 1952 parallel zur gleichnamigen Ausstellung im Pariser Studio des Fotografen Paul Facchetti erschienen Buch 'Un Art autre' und fasste mit diesem Begriff die neuen, gestisch-expressiven, nicht naturalistischen, nicht figurativen und auch nicht abstrakt geometrischen Kunstmanifestationen zusammen.

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Heiner Stachelhaus

Mit seiner Ausstellung zu Heiner Stachelhaus eröffnete das ZADIK einen neuen Themenkreis und stellte herausragende Persönlichkeiten der Kunstkritik vor.

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Joseph Beuys

"Wir betreten den Kunstmarkt"

„Wir betreten den Kunstmarkt“ lautete der Titel einer Aufsehen erregenden Aktion, die am 12. Oktober 1970 von Joseph Beuys, Wolf Vostell, Klaus Staeck und dem Galeristen Helmut Rywelski (Galerie art intermedia) angeführt wurde.

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"please take care of my past and my future"

Erfolgsgeschichten großer Künstler und ihrer Galeristen in Bild- und Textdokumenten

18.11 – 23.11.2008 auf der Cologne Fine Art & Antiques, Halle 3.2, D49
01.12.2008 – 27.03.2009 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

"Dear Rolf Jährling, please take care of my past and my future …", schrieb Nam June Paik 1970 an seinen Galeristen Rolf Jährling, nachdem er ihn gebeten hatte, ihm Fotos seiner Ausstellung "Exposition of Music – Electronic Television" zu schicken, die vom 11. bis 20. März 1963 in Jährlings Galerie Parnass in Wuppertal gezeigt worden war.

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Blinky Palermo

16.04. – 20.04.2008 auf der ART COLOGNE, Halle 5.2, Stand H69
28.04. – 27.06.2008 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Die Bedeutung Blinky Palermos (1943-1977) basiert zweifellos auf seinen künstlerisch außergewöhnlichen, auratischen Arbeiten und wird gleichzeitig doch auch vom Mythos seiner Persönlichkeit genährt.

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»Kiss Kiss Bang. Bang«

03.11.2007 – 31.03.2008 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Künstlerbriefe und Postkarten von Joseph Beuys, Max Ernst, Nam June Paik, Gerhard Richter, Dieter Roth, Jean Tinguely, Wolf Vostell und vielen anderen aus den Beständen des ZADIK.

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Wolf Vostell auf Straßen und Plätzen ... durch die Galerien

31.10. – 04.11.2007 als Sonderschau auf der Cologne Fine Art, Halle 5.2, G78

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Erhard Klein

VOLLKONZENTRIERT
Galerie Klein 1970 - 2006

18.04. – 22.04.2007 auf der ART COLOGNE, Halle 4.2, Stand A57
30.04. – 13.07.2007 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

„Mach et nisch zu teuer“ pflegte Erhard Klein zu sagen, wenn er mit seinen Künstlern über die Preisgestaltung ihrer Kunstwerke verhandelte. Die Geschichte der Galerie Klein, 1970 bis Anfang 1994 in Bonn und ab Sommer 1994 in Bad Münstereifel-Mutscheid, ist eine Geschichte voller Anekdoten, aus denen stets deutlich wird, daß Erhard Klein und seine Künstler keine distanzierten Geschäftsbeziehungen, sondern enge und lange Freundschaften pflegten.

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Thannhauser

Händler, Sammler, Stifter

01.11. – 05.11.2006 auf der ART COLOGNE, Halle 5, Stand J62
22.01. – 30.03.2007 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Die Familie Thannhauser gehörte seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten zu den führenden Kunsthändlern Deutschlands.

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Um ’67

Rudolf Zwirner und die frühen Jahre des Kunstmarkt Köln

31.10. – 05.11.2006, Kolumbahof 2, 50667 Köln
04./05.11.2006, Lange Nacht der Kölner Museen

Die Verleihung des von der Koelnmesse und dem Bundesverband Deutscher Galerien gestifteten ART COLOGNE-Preises 2006 an Rudolf Zwirner gab den Anstoß für die Sonderausstellung und Festschrift „Um 67. Rudolf Zwirner und die frühen Jahre des Kunstmarkt Köln“.

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“ZERO ist gut für Dich“

15.02. – 19.02.2006 auf der Cologne Fine Art, Halle 5.2, Stand K55
01.03. – 28.04.2006 im ZADIK

Die Publikation sediment „Zero ist gut für Dich“ und die Sonderschau des ZADIK war nach der Ausstellung der Sammlung Lenz-Schönberg am Salzburger Mönchsberg (21.01. - 26.03.2006) die zweite Zero-Retrospektive im Jahr 2006. Sie leitete über zur großen Zero-Schau des Düsseldorfer museum kunst palast (09.04. - 09.07.2006). Schwerpunkt des ZADIK-Projektes war der kunsthistorisch bisher wenig gewürdigte Anteil der Galeristen an der Erfolgsgeschichte der Zero-Bewegung.

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Nam June Paiks frühe Jahre im Rheinland

»On sunny days, count the waves of the Rhine ...«

28.10. – 01.11.2005 auf der ART COLOGNE, Halle 9.2, Stand C38
05.11.2005 – 20.01.2006 im ZADIK

Die Ausstellung „On sunny days, count the waves of the Rhine ..." rückte Köln, Düsseldorf und Wuppertal als bedeutende Etappen von Paiks künstlerischer Biografie ins Blickfeld. Zentrale Aktionen und Ausstellungen (1958-65) wurden kommentiert und kontextualisiert.

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Max Ernst

und die Galerie Der Spiegel

08.05. – 30.09.2005 im ZADIK

Im Herbst 1953, bei seinem ersten Besuch in Köln nach seinem Weggang im Jahr 1922, lernten sie sich kennen, Max Ernst und Dorothea Tanning und das Ehepaar Eva und Hein Stünke, das in Köln seit Kriegsende die Galerie "Der Spiegel" betrieb. Aus dieser ersten Begegnung entstand nicht nur eine langjährige fruchtbare Zusammenarbeit mit der Galerie als deutschem "Standquartier" (Eduard Trier) des Künstlers, sondern auch eine enge Freundschaft.

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Richter, Polke, Lueg & Kuttner

...ganz am Anfang / ...how it all began

28.10. – 01.11.2004 auf der ART COLOGNE, Halle 1.1, Stand 19
06.11.2004 – 24.03.2005 im ZADIK

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Kunstmarkt Köln '67

Entstehung und Entwicklung der ersten Messe für moderne Kunst 1966-1974

29.10. – 02.11.2003 auf der ART COLOGNE, Halle 1.1, Stand 22
05.11.2003 – 30.01.2004 im ZADIK

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