Vom 24.04. bis zum 28.04. bleibt das ZADIK aufgrund seiner Teilnahme an der Art Cologne für Besucher geschlossen.

Das Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels ZADIK, 1992 gegründet und gefördert vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler BVDG, seit 2001 in Kooperation mit der SK Stiftung Kultur der Sparkasse Köln Bonn, seit 2015 Forschungsarchiv an der Universität zu Köln, ist das weltweit einzige Spezialarchiv

zur Geschichte des Kunsthandels. Es sammelt und bewahrt die Archive bedeutender Galerien und Kunsthändler/innen, Kuratoren und Kunstkritiker, Sammler und Fachfotografen und bietet damit ein Sammlungsrepertoire, das von traditionellen kunsthistorischen Archiven und Bibliotheken nicht gepflegt wird.

Das ZADIK steht sowohl Fachleuten als auch der interessierten Öffentlichkeit für Fragen und Recherchen offen und freut sich auf Ihren Besuch. Halten Sie sich auch auf unserer Facebook-Seiteüber aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Aktuelle Ausstellung

Galerie Springer, Berlin, 1948-1998

 

Rudolf Springer, um 1951
Foto: Usa Borchert

Rudolf Springer gehörte zu den ersten und wenigen Galeristen, die bereits in den frühen Nachkriegsjahren in Berlin aktiv waren. Als Urenkel des Wissenschaftsverlegers Julius Springer, geb. am 9.4.1909 in Berlin, war er ab 1947 zunächst als Ausstellungsleiter der Berliner Galerie Gerd Rosen tätig und stand bereits vor dieser Zeit in freundschaftlicher Verbindung zu Theodor Werner und Will Grohmann. Seine ersten eigenen Galerieräume eröffnete Springer am 8.12.1948 im elterlichen Haus in Berlin-Zehlendorf. Springer verfolgte ein breites Galerieprogramm und war offen gegenüber Kunstgattungen und -richtungen. 1998 zog sich Rudolf Springer aus dem Geschäft zurück. Sein Sohn Robert, der seit 1991 gemeinsam mit Gerald Winckler eine Galerie in Frankfurt a. M. betrieb, übernahm die Weiterführung der Berliner Galerie, die am 26.9.1998 mit einer Ausstellung Andy Goldsworthys wiedereröffnet wurde.

Der Bestand der Galerie Rudolf Springer (A 22) zählt zu den ältesten und wertvollsten im ZADIK. Er dokumentiert vorzüglich die Lebensleistung eines der bedeutendsten Berliner Galeristen des 20. Jahrhunderts, dessen eigenwilliges Galerieprogramm er wie folgt beschrieb: "Ich habe ja nie etwas gemacht, was ich nicht wollte. Ganz gleich wie schlecht es war, ich habe nur Kunst gezeigt, an der ich irgendwie beteiligt war. Ich wollte eben keine Sortengalerie, ich wollte auch meinen Charakter vermitteln." Zur Ausstellung erscheint unter dem gleichen Titel im Verlag für moderne Kunst Wien sediment 27, gefördert von der Rudolf Augstein Stiftung, mit 96 Seiten und zahlreichen SW-Abbildungen. Auf der Messe finden Sie uns – wie letztes Jahr - in der Passage 11, 3, schräg gegenüber der Buchhandlung Walther König.

25. - 29.4. auf der ART COLOGNE 2017, Passage 11/3; 8.5. - 1.9. im ZADIK

 

 

 

Kooperation mit der Universität zu Köln

Am 17.12.2014 unterschrieben das ZADIK und die Universität zu Köln einen Kooperationsvertrag, mit dem das ZADIK zum An-Institut der Universität, genauer gesagt, zum 'Forschungsarchiv an der Universität zu Köln' wurde. Mit diesem Vertrag wurde eine Zusammenarbeit institutionalisiert, die de facto schon seit über zehn Jahren bestanden hat. Zu den Ergebnissen dieser Zusammenarbeit gehört unter anderem der Masterstudienschwerpunkt 'Kunstgeschichte und Kunstmarkt', der von der Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck geleitet wird.