Vom 16.4. bis zum 23.4.2018 bleibt das ZADIK aufgrund seiner Teilnahme an der ArtCologne für Besucher geschlossen.

Das ZADIK - Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung e. V. ist das weltweit einzige Spezialarchiv zur Geschichte des Kunstmarkts. 1992 wurde es als Zentralarchiv des deutschen und internationalen Kunsthandels vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler BVDG gegründet. Seit 2001 arbeitet es in Kooperation mit der SK Stiftung Kultur der Sparkasse Köln Bonn, seit Ende 2014 ist es Forschungsarchiv an der Universität zu Köln.

Das ZADIK sammelt und bewahrt die Archive bedeutender Galerien, Kunsthandlungen und Auktionshäuser, Kuratorinnen und Kuratoren, Kunstkritikerinnen und Kunstkritiker, Sammlerinnen und Sammler, Fachfotografinnen und -fotografen und bietet damit ein Sammlungsrepertoire, das von traditionellen kunsthistorischen Archiven und Bibliotheken nicht gepflegt wird.

Das ZADIK steht sowohl Fachleuten als auch der interessierten Öffentlichkeit für Fragen und Recherchen offen und freut sich auf Ihren Besuch. Halten Sie sich auch auf unserer Facebook-Seiteüber aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Kommende Ausstellung

"THE KÖLN SHOW" - Netzwerke der Avantgardegalerien in den Neunziger Jahren

1989. Die Mauer war gefallen und damit auch Kölns Status als Kunstmetropole, Berlin sollte wieder Hauptstadt werden, der Kunstmarkt stürzte aus dem Goldrausch in eine Finanzkrise, die Kunst in eine Sinnkrise, die Neunziger hatten begonnen. Trotzdem und gerade deshalb: Köln in den Neunzigern "was the best place to be", so der Künstler Josef Strau in seinem Essay 'The Non-Productive Attitude' (2006). In der Wochenendbeilage der ‚New York Times‘ vom 6. September 1992 proklamierte Deborah Solomon gar "The Cologne Challenge" und fragte "Is New York‘s Art Monopoly Kaput?"

Für seine diesjährige, opulent bebilderte Zeitreise hat das ZADIK die Koordinaten auf den heute besonders in Amerika tradierten Mythos der Kölner Kunstszene der 1990er Jahre gesetzt. Es besucht dort die Menschen und Ereignisse, die transeuropäische und transatlantische Brücken bauten und kunstprogrammatische Weichen stellten für unsere Gegenwart und lässt die Zeit der zum Teil in harter Kneipenarbeit erwirtschafteten künstlerischen Selbstreflexivität, der Kontextkunst und Institutionskritik wieder lebendig werden. [ weiter unter Ausstellungen]

19.04. – 22.04.2018 auf der ART COLOGNE, Passage 3/11,
04.05. – 28.09.2018 im ZADIK

Plakat zur Ausstellung "THE KÖLN SHOW", 24.4. – 26.5.1990, Foto: Archiv Galerie Gisela Capitain

Kooperation mit der Universität zu Köln

Am 17.12.2014 unterschrieben das ZADIK und die Universität zu Köln einen Kooperationsvertrag, mit dem das ZADIK zum An-Institut der Universität, genauer gesagt, zum 'Forschungsarchiv an der Universität zu Köln' wurde. Mit diesem Vertrag wurde eine Zusammenarbeit institutionalisiert, die de facto schon seit über zehn Jahren bestanden hat. Zu den Ergebnissen dieser Zusammenarbeit gehört unter anderem der Masterstudienschwerpunkt 'Kunstgeschichte und Kunstmarkt', der von der Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck geleitet wird.