28. April bis 27. Juni 2008

Blinky Palermo

16.04. – 20.04.2008 auf der ART COLOGNE, Halle 5.2, Stand H69

28.04. – 27.06.2008 im ZADIK, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Die Bedeutung Blinky Palermos (1943-1977) basiert zweifellos auf seinen künstlerisch außergewöhnlichen, auratischen Arbeiten und wird gleichzeitig doch auch vom Mythos seiner Persönlichkeit genährt. Als unangepasster, romantischer Individualist war er eine Art James Dean des deutschen Kunstbetriebs, der sowohl in seiner Kunst als auch in seinem Leben kompromisslos agierte. Wie nur wenige andere Zeitgenossen hat er in den sechziger und siebziger Jahren die Bedingungen und Möglichkeiten bildnerischer Produktion auf vielfältige Weise ausgelotet. Palermos Karriere und Erfolg sind jedoch ohne das Wirken von Galeristen wie Heiner Friedrich und Erhard Klein kaum vorstellbar. Die Ausstellung beleuchtet auf der Basis von bisher unveröffentlichtem Archivmaterial sowohl die außergewöhnliche Zusammenarbeit mit diesen legendären Galeristen als auch die kunsthistorische Bedeutung von Palermos Stoffbildern, Wandmalereien und Metallbildern, die bis heute von ungebrochener Aktualität sind.

Hubertus Butin, der Vorstand und die Mitarbeiter des ZADIK danken allen, die bei der Erstellung der Publikation und der Ausstellung geholfen haben, insbesondere René Block, Dorothee Fischer, Franz Fischer, Heiner Friedrich, Six Friedrich, Michael Heisterkamp, Magdalena Holzhey, Fred Jahn, Erhard Klein, Barbara Klemm, Anita Kloten, Gesina Kronenburg, Susanne Küper, Matthias Kunz, Thordis Moeller, Gerhard Richter, Dietmar Schneider, Bernhart Schwenk, Corinna Thierolf, Moritz Wesseler.

Für die Unterstützung bei der Finanzierung danken wir der Stiftung Kunstfonds, der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, dem Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen BVDG und der Koelnmesse.

Zur Ausstellung erschien – gefördert von der Stiftung Kunstfonds – sediment 15 mit einem kunsthistorischen Essay von Hubertus Butin und Texten von Günter Herzog,

Heinz Holtmann, Brigitte Jacobs van Renswou.